Röntgen in der Röhre: Computertomographie

Für Computertomographie-Untersuchungen setzt die Radiologie Herne auf hochmoderne 16- und 64-Zeilen-Geräte. Damit können wir bis zu 64-mal mehr Daten aufzeichnen und verarbeiten als mit älteren Einzeilengeräten. Das bedeutet schnellere Bilder und genauere Aufnahmen bei der Computertomographie. Auch die verwendete Strahlendosis lässt sich mit unseren Geräten reduzieren. Denn wir möchten, dass Sie bei jeder Computertomographie Untersuchung bei uns die besten Bilder erhalten: aussagekräftig, schnell und sicher.

Bessere Bilder

Die moderne Bauart unserer Mehrzeilen-Geräte hat einen großen Vorteil: Jede Aufnahme besteht aus noch mehr Einzeldaten. So können wir noch genauer hinsehen und erkennen selbst kleinste Details bei der Computertomographie. Statt zweidimensionaler Bilder erstellen wir mit unseren CT-Geräten Ansichten in 3-D - bei jeder Untersuchung. Das hilft uns und Ihrem behandelnden Arzt, dur h die Computertomographie Veränderungen noch besser zu erkennen und zu beurteilen.

Weniger Strahlung dank moderner Computertomographie Geräte

Unsere Computertomographie Geräte denken mit. So können wir die eingesetzte Röntgenstrahlung nicht nur an die jeweilige Untersuchung anpassen, sondern auch an das Gewicht unserer Patienten. Für jede Aufnahme wird nur gerade so viel Strahlung freigegeben, wie für ein optimales Bildergebnis nötig ist. So erreichen wir die bestmöglichen Bilder mit der geringstmöglichen Strahlung. Genauso muss moderne Computertomographie aussehen.

Neue Untersuchungsmöglichkeiten

Mit unseren hoch entwickelten Geräten sind viele verschiedene Anwendungen der Computertomographie möglich. Unter anderem erreichen wir damit detailreiche Aufnahmen der Herzkranzgefäße. Auch eine virtuelle Darmspiegelung (Koloskopie) können wir mithilfe der CT durchführen. Bei der Angiographie, der Untersuchung Ihrer Blutgefäße, setzen wir die Computertomographie mittlerweile als Untersuchungsstandard ein.

Das Computertomographie Verfahren

Konventionelle Röntgenaufnahmen bilden das Innere des Körpers zweidimensional ab. Die Computertomographie (CT) lässt die Bilder dagegen räumlich werden: Es gibt ein „davor“ oder „dahinter“. Wir funktioniert das? Der Patient wird Schicht für Schicht bei der CT geröntgt. Die dabei aufgenommenen Schichten sind zwischen 0,5 und 10 Millimeter dick. Moderne Geräte können Scheiben der untersuchten Region darstellen, die nacheinander wie in einem kurzen Film beurteilt werden können. Ergebnis sind 3-D-Darstellungen, die sich drehen, kippen, einfärben und aus unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachten lassen.


Computertomographen liefern virtuelle Fahrten am Computer dreidimensional zusammengesetzt und aufbereitet: Im Inneren des Tomographen steckt ein Röntgengerät, das um den Patienten rotiert.
Bei der klassischen CT-Technik wird der Patient auf der Untersuchungsliege Stück für Stück in die kreisende Röhre bewegt und geröntgt, sodass mehrere Schichtaufnahmen des Körpers hintereinander aufgenommen werden. Dabei durchleuchtet ein dünner Röntgenstrahl bei der Computertomographie das Gewebe. Gegenüber der Röntgenröhre fängt ein Sensor das Schattenmuster auf. Der angeschlossene Computer rekonstruiert auf Grundlage dieser Daten die Gewebedichte in der untersuchten Schicht und erstellt durch die Arbeitsweise der Computertomographie ein Schnittbild.

Die Untersuchung

Mehr Zeilen bedeuten mehr Leistungsfähigkeit und mehr Komfort für Sie: Die Untersuchungsdauer bei der Computertomographie verkürzt sich mit unseren Geräten erheblich. Für eine Untersuchung der Lunge benötigen wir zum Beispiel nur wenige Sekunden, eine Ganzkörperuntersuchung können wir innerhalb von 15 Sekunden durchführen. Dauerte die Erstellung der ersten CT-Aufnahmen in den 1970er-Jahren noch eine gute Stunde, liefern die modernen CT-Geräte oft binnen Sekunden die gewünschten Informationen.

Häufige Fragen zur Computertomographie

 

Es gibt zwei Arten von Kontrastmitteln, die in der Computertomographie eingesetzt werden: Kontrastmittel, die in die Blutbahn gespritzt werden, reichern sich überall da an, wo starke Durchblutung ist. Dazu gehören die meisten Tumore, aber auch entzündliche Prozesse. In stark durchbluteten inneren Organen fallen krankhafte Prozesse umgekehrt manchmal durch ihre geringere Durchblutung im Vergleich zum gesunden Gewebe auf. Meist kann man gutartige und bösartige Bereiche durch Kontrastmittel voneinander unterscheiden. Zusätzlich wird bei Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes meist ein Kontrastmittel zum Trinken gegeben. In der oft sehr unübersichtlichen Bauchhöhle färbt es die Darmschlingen an und grenzt sie so von anderen Strukturen ab.

Die meisten Untersuchungen der Wirbelsäule, des Skelettsystems, der Gelenke, der Zähne und Nasennebenhöhlen und die Knochendichtemessung im Rahmen der Computertomographie kommen ohne Kontrastmittel aus. Bei Untersuchungen des Gehirns, der Halsweichteile, des Brust- und Bauchraumes muss dagegen meist Kontrastmittel gegeben werden, um eine optimale Aussage durch die Computertomographie zu erhalten.

Das gespritzte Kontrastmittel gelangt erst in die Blutbahn und wird dann innerhalb von fünf Minuten wieder über die Nieren ausgeschieden. Nach etwa sechs Stunden ist Ihr Körper vollständig frei von Kontrastmitteln. Es kann zu Problemen kommen, wenn Ihre Nierenfunktion gestört ist. Das einfachste Zeichen hierfür ist ein veränderter Laborwert, der Kreatininwert. Er wird häufig vor der Computertomographie-Untersuchung erfragt. Das getrunkene Kontrastmittel wird in geringem Maße aufgenommen, zum größten Teil verbleibt es aber einfach im Darm und wird auf diesem Weg ausgeschieden. Kontrastmittel in anderen Körperräumen werden ins Blut oder in die Lymphe aufgenommen und dann über die Nieren ausgeschieden. Gallegängige Kontrastmittel kommen zwar auch ins Blut, werden aber über die Leber in die Gallenwege ausgeschieden und gelangen von dort in den Darm.

Ja, die Computertomographie ist eine Untersuchung, die mit Röntgenstrahlung durchgeführt wird. Bei dem klassischen zweidimensionalen Röntgenbild liegt die Röntgenröhre entweder vor oder hinter dem Patienten. Der Röntgenfilm wird dann als Aufnahmemedium genau auf der gegenüberliegenden Seite des Patienten oder der Patientin positioniert. Bei der CT hingegen drehen Röntgenröhre und Aufnahmemedium, hier Detektor genannt, mit kontinuierlicher Geschwindigkeit um den Patienten. Dadurch werden Bilder aus unterschiedlichen Blickwinkeln angefertigt, sodass der Patient dreidimensional dargestellt werden kann. Das Ergebnis sind typische Querschnittsbilder des Körpers. Im Vergleich zu vielen klassischen Bildern sind bei der Computertomographie die diagnostischen Möglichkeiten deutlich besser. Allerdings liegt die Strahlenbelastung oft auch deutlich höher. Eine Aufnahme der Lunge mit einem klassischen CT hat etwa eine 50-fach höhere Dosis als eine klassische Lungenaufnahme in zwei Ebenen (5 versus 0,1 mSv). Durch Niedrigdosiertechniken lässt sich allerdings bei vielen CT-Untersuchungen die Dosis deutlich verringern.

Die Computertomographie arbeitet mit Röntgenstrahlen. Moderne CT-Geräte arbeiten nach der Vorgabe: Möglichst geringe Strahlenbelastung bei möglichst schneller Untersuchung und extrem hoher Auflösung. Einige Geräte sind zusätzlich mit einer Software ausgestattet, die eine Reduktion der Strahlendosis erlaubt. Hierbei wird die sogenannte Dosisleistung dem Umfang des zu untersuchenden Körperteils angepasst. Neue Computertomographen liefern trotz Schnelligkeit und Reduktion der Dosis eine ausgezeichnete Bildqualität. Wichtig für die Strahlenbelastung ist allerdings auch die Empfindlichkeit der CT-Detektoren und der Durchmesser der zu untersuchenden Körperregion. Die Strahlenbelastung schwankt bei der Computertomographie stärker als bei anderen Röntgenuntersuchungen. Sie ist in der Regel höher als bei einem entsprechenden Röntgenbild, aber niedriger als bei den meisten Durchleuchtungsuntersuchungen.

Die Niedrigdosis-CT ist eine Untersuchungstechnik, bei der eine deutlich verminderte Strahlenbelastung angewendet wird. Im Gegenzug ist die Qualität der Bilder schlechter und sie erscheinen unschärfer. Solche Qualitätsabstriche können aber hingenommen werden, da die Untersuchung nicht bei Patienten mit einem konkreten Verdacht auf eine bösartige Neubildung angewendet wird, sondern als Screening bei Patienten oder Patientinnen mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit für eine derartige Erkrankung, zum Beispiel zur Entdeckung von Lungenkrebs bei langjährigen Rauchern. Auch zu einer Verlaufskontrolle bei einer bekannten Diagnose eignet sich die Niedrigdosis-Computertomographie. Im Vergleich zu einer Standard-CT der Lungen lässt sich die Dosis auf bis zu zehn Prozent reduzieren.

Nein, die Untersuchung mit dem "langen Tunnel" ist die Kernspintomographie/MRT. Die Abtasteinheit des Computertomographen ist eine etwa 70 cm dicke Scheibe mit einer Öffnung in der Mitte, durch die Sie als Patient geschoben werden. Auch Personen mit Platzangst haben damit selten Probleme. Falls doch Platzangst auftritt, kann ein Medikament zur Beruhigung gegeben werden, das in der Regel sehr gut wirkt. Danach ist allerdings die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt, sodass man in diesem Fall nicht mit dem eigenen Auto zur Computertomographie Untersuchung kommen sollte.

Die Dauer hängt ganz von Ihrer Computertomographie Untersuchung ab. Bei einer Computertomographie des Bauchraumes müssen Sie vor der Untersuchung ein Kontrastmittel trinken, das den Darmtrakt anfärbt. Es dauert etwa eine Stunde, bis das Kontrastmittel im gesamten Darm verteilt ist. Die eigentlichen CT-Schichten werden an einem modernen Spiral-CT innerhalb von Sekunden erstellt. Mit dem Umkleiden, dem Platznehmen auf dem CT-Gerät, der Kontrastmittelgabe, der Schichtplanung am Computer und der anschließenden Bildberechnung sollten Sie von einer Untersuchungsdauer bei der Computertomographie von etwa 15 bis 30 Minuten ausgehen. Möchten Sie anschließend ein Arztgespräch über das Untersuchungsergebnis führen oder Bilder und Befund mitnehmen, dann sollten Sie dafür weitere 15 bis 30 Minuten einplanen. Das bedeutet: Auch bei zügiger und pünktlicher Abwicklung sollten Sie für eine CT des Bauchraumes 1,5 bis 2 Stunden und für alle anderen CT-Untersuchungen 30 bis 60 Minuten einplanen.

In der Schwangerschaft darf die Computertomographie wegen der Strahlenbelastung nicht durchgeführt werden, es sei denn, es handelt sich um eine lebensbedrohliche Situation. Das Nutzen-Risiko beurteilt in diesem Fall der Radiologe unter extrem strengen Gesichtspunkten. Andere Ausnahmen beziehen sich nur auf die Gabe des jodhaltigen Kontrastmittels. Es sollte kein Kontrastmittel gegeben werden bei den meisten Formen der Schilddrüsenüberfunktion, Nierenfunktionsstörungen, Kontrastmittelunverträglichkeiten in der Vergangenheit und bei der Knochenmarkserkrankung Plasmozytom.

Ja, denn die Computertomographie arbeitet mit Röntgenstrahlen wie andere Röntgenverfahren auch.