FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wir haben Ihnen häufig gestellte allgemeine Fragen zur Radiologie und zum Behandlungsablauf übersichtlich zusammengestellt und kurz beantwortet.


Antworten auf häufige Fragen zu den einzelnen Behandlungsmethoden finden Sie hier:


Fragen zum 320° Offenen MRT


Fragen zum PET-CT


Fragen zur Schmerztherapie


Fragen zur Kernspintomographie


Fragen zur Computertomographie


Fragen zur Nuklearmedizin


Fragen zum Digitalen Röntgen


Fragen zur Mammographie


Fragen zur Angiographie



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Röntgenaufnahmen sollten nur durchgeführt werden, wenn sie zu diagnostischen Aussagen führen, die auch Folgen für die Art der Behandlung haben.

Darüber hinaus sollte stets überlegt werden, ob mit alternativen Untersuchungen wie zum Beispiel mit Sonografie, Endoskopie oder Magnetresonanztomographie nicht gleichwertige diagnostische Informationen gewonnen werden können.

Eine Röntgenaufnahme ist jedoch ein exzellentes medizinisches Werkzeug, das sich durch einen sehr hohen Informationsgehalt der Röntgenbilder auszeichnet. Die Aussagekraft ist so deutlich höher als mit anderen Techniken. Dabei ist die Röntgenaufnahme ein vergleichsweise kostengünstiges Verfahren.

Kontrastmittel sind Strahlen absorbierende Substanzen. Für Röntgen oder Computertomographie enthalten sie einen hohen Jod-Anteil. Durch ihre chemische Zusammensetzung ist die Ausscheidung vorbestimmt.

Bei einer Untersuchung der ableitenden Harnwege spritzen wir dem Patienten beispielsweise ein nierengängiges Kontrastmittel. Die Ausscheidung über die Nieren und der Übergang in Harnleiter und Blase werden in bestimmten Zeitabschnitten mit Röntgenbildern festgehalten.

Bei der Darstellung des Magen-Darm-Traktes mit Hilfe von Durchleuchtung verabreichen wir dem Patienten einen weißen Bariumbrei. Der wichtigste Bestandteil ist Bariumsulfat, eine ungiftige Bariumverbindung, die geschluckt, das heißt oral verabreicht wird. Bei einer CT-Untersuchung des Abdomen werden zum Beispiel beide Verfahren der Kontrastmittelgabe angewendet.

Das orale Kontrastmittel wird etwa ein bis zwei Stunden vor der Untersuchung getrunken. Während der eigentlichen CT-Untersuchung spitzen wir dem Patienten zusätzlich ein jodhaltiges Kontrastmittels über die Armvene. Jod ist sehr gut verträglich, aber für Patienten und Patientinnen, die an einer Jodallergie leiden, ungeeignet. Bei krankhaften Nierenwerten oder bei einer Schilddrüsenüberfunktion sollte auf die Kontrastmittelgabe verzichtet oder entsprechende Vorbeuge-Maßnahmen getroffen werden.

Auch in der Kernspintomographie werden Kontrastmittel eingesetzt. Diese enthalten jedoch kein Jod, sondern meist Gadolinium. Dieses chemische Element beeinflusst die magnetischen Eigenschaften benachbarter Wasserstoffatome im Gewebe. Andere Kernspin-Kontrastmittel enthalten kleinste Eisenpartikel. Sie werden in erster Linie bei der Untersuchung der Leber verwendet, da Eisen in bestimmten Leberzellen aufgenommen wird.


In der Nuklearmedizin werden keine Kontrastmittel vergeben. Es handelt sich vielmehr um radioaktive Substanzen, die sich in bestimmten Organen anreichern oder am Stoffwechsel teilhaben und so eine Aussage über die Funktion eines Organs erlauben. Was ist der Unterschied zwischen ionischen und nicht-ionischen Kontrastmitteln? Bei Röntgenuntersuchungen und in der Computertomographie unterscheidet man zwischen ionischen und nicht-ionischen Kontrastmitteln.

Ein ionisches Kontrastmittel hat eine hohe Zähigkeit, auch Osmolalität genannt, die dazu führt, dass es leicht zu Plasmaprotein-Bindungen im Blut kommt. Ionische Kontrastmittel haben eine schlechtere Organverträglichkeit als nicht-ionische Kontrastmittel, die weitestgehend gut verträglich sind. Aus diesem Grund wird heute überwiegend nicht-ionisches Kontrastmittel verwendet.

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Nein, nicht wesentlich. Kontrastmittel für Röntgen- oder Computertomographie-Untersuchungen enthalten einen hohen Jod-Anteil, sind im Bild sehr hell dargestellt und helfen, bestimmte Strukturen besser abzugrenzen. Auf die Strahlenbelastung haben sie im Gegensatz zu den radioaktiven Substanzen, die in der Nuklearmedizin verwendet werden, keinen nennenswerten Einfluss.
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Verschattungen sind Gebiete mit vermehrter Dichte zum Beispiel bei einer Lungenentzündung und stellen sich im konventionellen Röntgenbild weiß dar. Im Gegensatz dazu sind Aufhellungen Gebiete mit verminderter Dichte zum Beispiel bei Luft gefüllten Darmschlingen und stellen sich schwarz dar.

Wenn Röntgenstrahlen von der Röntgenröhre kommend in den menschlichen Körper gelangen, wird nur ein Teil der ursprünglichen Strahlen den Körper wieder verlassen, ohne abgelenkt worden zu sein. Ein Großteil der Strahlen ist entweder abgelenkt – der Strahl verlässt den Körper in einem anderen Winkel – oder vom Körper aufgenommen worden.

Das Ausmaß der Abschwächung des Röntgenstrahls hängt im Wesentlichen von der Dichte des Gewebes ab. Die Dichteunterschiede werden bei der Computertomographie mit verschiedenen Grautönen wiedergegeben. Die Bezeichnungen hyper- und hypodens beziehen sich auf die Dichteunterschiede: Hyperdens bezeichnet Gewebe mit erhöhtem Abschwächungswert, hypodens solche mit erniedrigtem Abschwächungswert und isodens bezieht sich auf Gewebe mit gleichem Abschwächungswert.

Das dichteste Gewebe des menschlichen Körpers ist der besonders robuste Knochen an der Schädelbasis. In der Kernspintomographie / im Ultraschall spricht man von hyper- oder hypointens. Im Gegensatz zu Röntgenaufnahmen handelt es sich nicht um eine Dichte-Bildgebung, sondern um eine Weichteil-Bildgebung.

Es gibt völlig unterschiedliche Möglichkeiten, MRT-Bilder zu erstellen. Bestimmte Organe können in einer Untersuchungssequenz dunkel / hypointens und in einer andern hell / hyperintens erscheinen. Referenz für die Auswahl dieser Begriffe sind jeweils die umgebenden Strukturen.

Die Röntgenaufnahme ist ein zweidimensionales Bild. Um eine krankhafte Veränderung besser zu erkennen und im dreidimensionalen Raum zu lokalisieren, werden Aufnahmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln durchgeführt. Normal sind Aufnahmen aus zwei Ebenen wie zum Beispiel bei Untersuchungen von Knochen oder Lunge.

Ein Gonadenschutz ist eine Vorrichtung, die aus 1 mm dicken Bleischichten besteht und so die Röntgenstrahlung bei einer Untersuchung in hohem Maße zurück hält. Bei Männern werden Hodenkapseln verwendet, das sind schalenartige Vorrichtungen, die um den Hoden gelegt werden. Bei Frauen wird je nach Aufnahme eine Metallschürze auf den Bauch oder Rücken in Höhe der Eierstöcke gelegt.

Der Bucky Tisch gehört zusammen mit dem Wandstativ zu den häufigsten Röntgeneinrichtungen. Der Bucky Tisch ist ein flexibel verstellbarer Röntgentisch, an dem Röntgenaufnahmen bei liegenden Patienten durchgeführt werden. Seinen Namen verdankt er dem deutschen Erfinder Gustav Peter Bucky. Am Raster-Wandstativ können Patienten stehend untersucht werden. Bekannt wurde Bucky besonders durch die Erfindung der Bucky-Blende. Dabei handelt es sich um ein Streustrahlenraster, das unerwünschte Nebenstrahlung ausfiltert und die Abbildungsschärfe des Röntgenbildes erheblich erhöht.

Kann ich meine kleinen Kinder zum Untersuchungstermin mitbringen? Generell ja. Bei manchen nuklearmedizinischen Untersuchungen ist jedoch der direkte Kontakt während oder unmittelbar danach nicht möglich. Ab welchem Alter wird kein Einverständnis des Erziehungsberechtigten mehr benötigt?

Die rechtlichen Beziehungen zwischen Arzt und Patient oder Patientin beruhen auf einem Behandlungsvertrag. Bei Minderjährigen unter 18 Jahren oder bei unter Betreuung stehenden Volljährigen kommt ein Behandlungsvertrag nur durch die Mitwirkung eines gesetzlichen Vertreters zustande.

Ist das Stillen eines Kindes nach Kontrastmittelgabe in der Computertomographie oder in der Kernspintomographie (MRT) gleich möglich oder sollte eine Stillpause eingelegt werden?

Normale CT- und MRT-Kontrastmittel, die intravenös verabreicht werden, gehen in weniger als 0,01 Prozent in die Muttermilch über. Nur ein Bruchteil davon wird vom Säugling aufgenommen, so dass diese Menge verschwindend gering ist.

Eine Stillpause ist nicht zwingend notwendig, wird allerdings mitunter empfohlen, da es natürlich keine kontrollierten Studiendaten dazu geben kann.

Nein, das Röntgen während der Schwangerschaft sollte auf lebensbedrohliche oder akute Notfälle beschränkt sein.

Hier gibt es klare gesetzliche Regelungen: Die Röntgenbilder sind Eigentum des durchführenden Arztes. Wir sind verpflichtet, die Aufnahmen mindestens zehn Jahre lang aufzubewahren und dem weiterbehandelnden Arzt oder Ihnen als Patient oder Patientin die Aufnahmen oder Kopien vorübergehend leihweise zu überlassen. Üblicherweise müssen Sie hierfür ein Formular ausfüllen und unterschreiben. Da wir komplett digital arbeiten stellen wir Ihnen Ihre Bilder gerne kostenlos auf CD zu Verfügung.

 

Für die meisten Fragestellungen in der Medizin gibt es alternative Untersuchungen oder Untersuchungskombinationen.

Bei einer fraglichen Knieverletzung können beispielsweise eine Arthroskopie / Kniespiegelung oder eine Magnetresonanztomografie / MRT durchgeführt werden. Beide Methoden haben Vor- und Nachteile: Die MRT liefert gestochen scharfe Bilder der Gelenkweichteile ohne Operation und Röntgenstrahlung. Verletzungen lassen sich einwandfrei erkennen, eine Behandlung ist jedoch nicht möglich.

Die Kniegelenksarthroskopie ist eine Operationstechnik, bei der drei bleistiftdicke Instrumente in das Knie eingeführt werden. Mit dieser Technik hat der Arzt den direkten Blick in das Knie und kann während der Untersuchung kleinere Verletzungen sofort behandeln.

Der Regelfall sieht so aus: Wenn Sie uns aufsuchen, werden Sie meistens von einem anderen Arzt überwiesen. Der überweisende Arzt schreibt dafür einen Überweisungsschein aus und vermerkt darauf eine Verdachtsdiagnose und die empfohlene Untersuchung. Für Patienten und Patientinnen, die gesetzlich krankenversichert sind, ist eine Überweisung die Grundlage für eine radiologische Untersuchung. Patienten und Patientinnen, die ihre Behandlung selbst bezahlen oder die privat krankenversichert sind, können uns auch direkt aufsuchen.

Bei vielen radiologischen Untersuchungen haben Sie oder der überweisende Arzt schon vor dem Besuch bei uns telefonisch einen Termin vereinbart. Am Tag Ihres Termins kommen Sie als Patient in die radiologische Praxis und werden an der Anmeldung in Empfang genommen. Wir nehmen mit Hilfe der Versicherungskarte Ihre persönlichen Daten auf und planen anhand des mitgebrachten Überweisungsscheines den weiteren Untersuchungsablauf. Von der Anmeldung aus bringen wir Sie direkt zum Warteraum des Untersuchungsbereichs. Im jeweiligen Untersuchungsbereich klären wir Sie über die geplante Untersuchung auf und Sie können Fragen stellen. Mit Ihrer Unterschrift geben Sie das Einverständnis zur geplanten Untersuchung. Minderjährige Patienten benötigen das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten.

"Der nächste bitte" wäre ich! Warum ist ein anderer Patient vor mir an der Reihe?

Es kann vorkommen, dass ein Patient, der nach Ihnen die Praxis betreten hat, plötzlich vor Ihnen aufgerufen wird. Woran liegt das? Hinter den vielen Kabinentüren, die Sie vom Wartezimmer aus sehen können, verbergen sich unterschiedliche medizintechnische Geräte, wie zum Beispiel Computer- und Kernspintomografen, Mammografiegeräte, Röntgentische oder Durchleuchtungsgeräte.

Jedes der Geräte hat eine eigene Patientenbelegung oder auch Belegungsdauer. Daher kommt es sehr häufig vor, dass die Patienten und Patientinnen nicht in der Reihenfolge ihrer Ankunft im Wartezimmer aufgerufen werden, sondern wenn das betreffende medizintechnische Gerät frei ist.

Was macht der Radiologe im Hintergrund? In vielen radiologischen Praxen gibt es unterschiedliche Warte- und Zwischenwartebereiche. Normalerweise müssen Sie vor und nach der Untersuchung einige Zeit warten. Für Sie als Patient ist nicht immer ersichtlich, was genau wir während Ihrer Wartezeit im Hintergrund machen.

Gern stellen wir Ihnen unsere medizinische Arbeit vor: Indikationsüberprüfung und Anamnese Der überweisende Arzt hat auf dem Überweisungsschein einen abklärungsbedürftigen Befund vermerkt. Wir sollen diesen Befund mit einer vom behandelnden Arzt vorgegebenen Untersuchung überprüfen oder in freier Methodenwahl abklären. Wir prüfen die Indikation und stellen sicher, dass die vorgegebene Mittelwahl für den Verdacht angemessen ist.

Wenden wir (Röntgen-) Strahlen an, müssen wir die Indikation gemäß Röntgenverordnung rechtfertigen. Im Anschluss legen wir die Untersuchungsstrategie fest.

Voraufnahmen und -befunde: Sind Sie als neuer Patient oder neue Patientin bei uns in der Radiologie Herne, bringen Sie am besten Ihre Voraufnahmen und -befunde direkt zur Untersuchung mit.

Geräteeinstellungen und Arbeitsanweisungen: Wir teilen der/m Medizinisch-Technischen Röntgenassistenten/in die Untersuchungsstrategie mit. Sie werden als Patient informiert, das Untersuchungsgerät vorbereitet und die Protokolle für typische Untersuchungsabläufe eingestellt.

Diagnosestellung: Die Diagnosestellung ist unsere Haupttätigkeit. Neben den Aufnahmen aus der Untersuchung ziehen wir dazu eventuelle Voraufnahmen und -befunde heran. Bei unklaren Befunden befragen wir einen Kollegen in der Gemeinschaftspraxis gemäß dem Vier-Augen-Prinzip oder recherchieren in der Literatur, in eigenen Fallsammlungen oder in Referenzdatenbanken im Internet. In Krankenhäusern werden schwierige oder unklare Fälle in interdisziplinären Besprechungen diskutiert – besonders dann, wenn ein Eingriff vor- oder nachbereitet werden soll.

Keine Untersuchung ist völlig ohne Risiko. Bitte informieren Sie sich über die geplante Untersuchung. Untersuchungsalternativen müssen besprochen, Gegenanzeigen abgeklärt und Allergierisiken eingegrenzt werden. Vor einer radiologischen Untersuchung klären wir Sie über die Risiken der Methode auf und stellen Ihnen medizinisch wichtige Fragen zu Ihrer Person. Was genau auf Sie zukommt, können Sie sich auf Aufklärungsbögen in Ruhe anschauen. Natürlich können Sie Ihre Fragen auch vor Ort beim medizinischen Personal der radiologischen Praxis klären.

In den meisten Fällen ist einer unserer Radiologen direkt, im Nebenraum oder über Videokamera bei Ihrer Untersuchung anwesend. So kann er eingreifen oder während der Untersuchung über eine Veränderung der Parameter oder sogar über eine Folgeuntersuchung entscheiden. Kontrastmittel- oder Radionuklidgabe Mit Kontrastmitteln oder Radionukliden können wir oft deutlich bessere Bildergebnisse erzielen. Patienten bekommen das Kontrastmittel als Flüssigkeit zum Trinken verabreicht oder als Injektion in eine Armvene gespritzt. Die Kontrastmittelgabe erfolgt vor, zwischen oder während einer Untersuchung. Unser Team steht Ihnen zur Seite, denn selten kann es auch zu Gegenreaktionen oder Allergien auf Kontrastmittel kommen. Bei großer Aufregung bieten wir Ihnen gern ein Beruhigungsmittel an.

Zum Abschluss schreiben wir einen Befundbericht und archivieren ihn zusammen mit den Untersuchungsbildern. Die Röntgenbilder sind Eigentum des durchführenden Arztes. Wir sind verpflichtet, die Aufnahmen mindestens zehn Jahre lang aufzubewahren und dem weiterbehandelnden Arzt oder Ihnen als Patient die Aufnahmen oder Kopien vorübergehend leihweise zu überlassen. Üblicherweise müssen Sie hierfür ein Formular ausfüllen und unterschreiben. Da wir komplett digital arbeiten stellen wir Ihnen die Bilder gerne auf CD kostenlos zur Verfügung.

Ziel der Qualitätssicherung in der Radiologie ist es, eine adäquate Bild- und Befundqualität mit einer minimalen Strahlenexposition zu erreichen.

Die Durchführung einer Qualitätssicherung schreibt unter anderem die Röntgenverordnung vor. Wir sichern unsere Qualität mit folgenden Maßnahmen: - Monatliche oder quartalsmäßige Kontrolle des Aufnahmesystems - Einhaltung von ärztlichen Leitlinien für die Erstellung von Aufnahmen - Ärztliche Qualitätsanforderung zur Festlegung der Qualitätskriterien von Röntgenaufnahmen - Kontinuierliche ärztliche Fortbildung - Regelmäßige praxisinterne Fortbildungen Monatliche oder quartalsmäßige Kontrolle des Aufnahmesystems Monatlich oder quartalsmäßig vergleichen wir in einem fest definierten Prozess die Werte der Testaufnahme mit den vom Hersteller abgenommenen Ausgangswerten.

Bei auffälligen Abweichungen stellen wir die Aufnahmesysteme neu ein. Zusätzlich haben wir uns für die Mitgliedschaft in einem Qualitätsring Radiologie (QRR) im Bereich Röntgen und Filmentwicklung entschieden. Wir verpflichten uns, niedrige Dosisgrenzwerte und höhere Qualitätsstandards einzuhalten und durch eine neutrale Instanz überprüfen zu lassen.

Einhaltung von ärztlichen Leitlinien für die Erstellung von Aufnahmen - Wir beachten die von der Bundesärztekammer vorgegebenen Leitlinien zu den Werten für die Anfertigung von qualitativ ausreichenden Röntgenaufnahmen. Ärztliche Qualitätsanforderung zur Festlegung der Qualitätskriterien von Röntgenaufnahmen Wir halten ärztliche Leitlinien zur Qualitätssicherung ein. Diese Leitlinien, die Radiologen mit der Bundesärztekammer festgelegt haben, definieren anhand typischer Aufnahmen bestimmte Bild-Beurteilungskriterien als Standards. Der in verschiedenen Organen veröffentlichte Vorschriftenkatalog unterliegt ständiger Überarbeitung und Verbesserung, insbesondere im Hinblick auf Digitaltechniken.

Die Bildqualität wird bestimmt durch technische Kenngrößen der Aufnahmen und durch den Informationsgehalt. Die ärztlichen Qualitätsanforderungen beziehen sich auf charakteristische Bildmerkmale, auf für die Diagnose wichtige Bilddetails und auf kritische Strukturen.
Darüber hinaus gibt es für die Behandlung von Kindern besondere Untersuchungs- und Abbildungsbedingungen.

Kontinuierliche ärztliche Fortbildung - Wir besuchen regelmäßig Fachkongresse und lesen medizinische Veröffentlichungen, um dem Fortschritt in der Medizin gerecht zu werden. Die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) gründete 1999 eine Akademie für Fort- und Weiterbildung, die sich an US-Vorbildern der CME / continous medical education orientiert. Wir nehmen regelmäßig an Veranstaltungen der Deutschen Röntgengesellschaft teil und entwickeln unsere Kompetenzen in Zertifikatskursen weiter.