Die Kombination von Positronen-Emissions-Tomografie / PET und Computertomographie kann die Diagnose optimieren. Bei der PET handelt es sich um ein hochempfindliches Verfahren der nuklearmedizinischen Diagnostik. Im Vergleich zu anderen nuklearmedizinischen Verfahren weist sie eine etwa 100fach höhere Empfindlichkeit auf, was bedeutet, dass krankhafte Veränderungen früher und genauer sichtbar gemacht werden können als mit jedem anderen Verfahren. Allerdings sind diese Stoffwechsel-Veränderungen nur „verschwommen“ erkennbar. Die genaue örtliche Zuordnung im Körper ist nur begrenzt möglich.
Die PET wird daher oft mit der Computertomographie kombiniert, einem Verfahren, das eine sehr hohe Ortsauflösung besitzt. Die gewonnen Aufnahmen können mit einer hochkomplexen Software im Computer „übereinander gerechnet“ werden. So lassen sich Gewebebereiche mit krankhafter Stoffwechselveränderung präzise der entsprechenden Stelle im Körper zuordnen.
Das Haupteinsatzgebiet des Verfahrens ist die Diagnostik bei Krebserkrankungen. Vor allem das Erkennen auch kleinster Krebs-Absiedlungen im Körper gelingt mit PET CT meist früher und sicherer als mit anderen Verfahren wie zum Beispiel Röntgen, Ultraschall, CT und sogar MRT. Besonders hilfreich ist PET CT bei Krebserkrankungen der Lunge, der Brust, des Darmes und der Haut, aber auch bei den meisten anderen Krebsarten kann PET CT erfolgreich eingesetzt werden.