Radiologie auf einen Blick

Die Radiologie steckt voller Abkürzungen und Fremdwörter. Sie begegnen Ihnen im Arztgespräch, in den Befundberichten, in den Medien oder auch bei der Informationssuche im Internet. Ohne zu verstehen, was die einzelnen Begriffe bedeuten, ist es schwer, Diagnosen oder Behandlungsvorschläge einzuordnen.

In Radiologie Kompakt haben wir wichtige und häufig gebrauchte Fachbegriffe übersichtlich zusammengestellt und allgemein verständlich erklärt. Damit möchten wir Sie unterstützen und die Kommunikation mit Ihren Ärzten und dem medizinischen Fachpersonal erleichtern.

Sie fragen, wir antworten

Möchten Sie mehr erfahren über unsere Geräte und Leistungen? Dann rufen Sie uns einfach an.

Kontakt: 02323 /1472-444


Wörterbuchinhalt

Fremdwort Erläuterung
Abdomen Bauch
Abdominal Zum Bauch gehörend
Abdominalschmerz Bauchschmerzen
Abduktion Arme oder Beine von der Körpermitte wegstrecken
Abduzieren Von der Körpermitte nach außen führen
Abszess Eiteransammlung bei bakterieller Infektion
AC-Gelenk Abkürzung für Akromioklavikulargelenk (Schultereckgelenk)
Acromion Schulterdach
Adduktion Arme oder Beine zum Körper heranziehen
Adipositas Fettleibigkeit
Anamnese Krankengeschichte; dokumentiert Art, Beginn und Verlauf der aktuellen Beschwerden
Angiographie Radiologische Darstellung und Beurteilung von Gefäßen (Arterien und Venen)
Anterior Vorne
Anus After
Aorta Hauptschlagader
AP Abkürzung für anterior-posterior (von vorne nach hinten)
Apex Spitze; Beispiel: Herzspitze
Arteria Schlagader
Arteriographie Darstellung der Arterien >> Angiographie
Arthrose Gelenkverschleiß, der das altersübliche Maß übersteigt
Articulatio Gelenk
Auris Ohr
Axial Ebene im rechten Winkel zur Körperlängsachse
Axilla Achselhöhle
Fremdwort Erläuterung
Bandscheibenvorfall Erkrankung der Wirbelsäule, bei der Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal vortreten
Bariumsulfat Kontrastmittel; wird unter anderem bei radiologischen Magen- und Darmuntersuchungen verwendet
Becken-Bein-Angiographie Darstellung der Becken- und Beinarterien
Bildgebende Verfahren Diagnostische Untersuchungsmethoden, deren Ergebnis in Form eines Bildes dargestellt ist
Biopsie Entnahme einer Gewebeprobe
BL Abkürzung für Bauchlage
Brachytherapie Strahlentherapie meist bösartiger Tumore;
die Strahlenquelle wird im Körper positioniert, durch Körperöffnungen (Beispiel: Gebärmutter) oder direkt im Organ (Beispiel: Prostata)
Breischluck Röntgenuntersuchung der Speiseröhre und des Magen-Darm-Traktes
Bucky-Tisch Röntgentisch, benannt nach Gustav Peter Bucky (1880-1963), Radiologe, Physiker und Erfinder
BWK Abkürzung für Brustwirbelkörper
BWS Abkürzung für Brustwirbelsäule
Caecum Blinddarm
Calcaneus Fersenbein
Caput Kopf
Carotis Halsschlagader
Carpus Handwurzel
Caudal Fußwärts
CCT Abkürzung für craniale Computertomographie (Computertomographie vom Kopf)
Cephalgie Kopfschmerzen
Chemotherapie Tumortherapie mit Medikamenten, bestimmten Zellgiften, sogenannten Chemotherapeutika; sollen Tumorzellen abtöten und möglichst wenig Nebenwirkungen für gesunde Zellen haben
Clavicula Schlüsselbein
Collum Hals
Colon Dickdarm
Computertomographie Schnittbildmethode unter Verwendung von Röntgen- strahlen; erstellt „Scheiben“ des Körpers; erlaubt die Darstellung innerer Organe und des Gehirns
Cor Herz
Corpus Körper
Costa Rippe
Coxa Hüfte
Cranial Kopfwärts
Cranium Schädel
CT Abkürzung für Computertomographie
CUP Abkürzung für Cancer of Unknown Primary
Cutis Haut
Fremdwort Erläuterung
Defäkographie Darstellung der Darmentleerung mit Röntgenkontrastmittel unter Röntgendurchleuchtung
Digitale Subtraktionsangiographie Abkürzung DSA; radiologische Methode zur Darstellung von Gefäßen (Arterien) mittels Kontrastmittel
Digitales Röntgen Moderne Methode der Darstellung von Röntgenbildern auf Monitoren; erleichtert das Kopieren, die Veränderung der Darstellung und das Verschicken der Aufnahmen
Digitus Finger, Zehe
Dorsum Rücken
Dosimeter Gerät zur Messung einer Strahlendosis
DRG Abkürzung für Deutsche Röntgengesellschaft e. V. (DRG); medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft deutscher Radiologen; benannt nach Wilhelm Conrad Röntgen
Durchleuchtung Kontinuierliche Betrachtung von dynamischen Vorgängen mittels Röntgenstrahlen (Beispiel: Magen und Darm), oft unter Verwendung von Kontrastmitteln
Embolie Verschluss eines Blutgefäßes durch eingeschwemmtes Material, zum Beispiel Blutgerinnsel
Embolisation Therapeutischer Verschluss von Gefäßen, zum Beispiel im Rahmen der Behandlung von akuten Blutungen oder zur Tumortherapie
Epiglottis Kehldeckel
Extremitäten Arme (obere Extremitäten) und Beine (untere Extremitäten)
Fremdwort Erläuterung
Facettengelenksinfiltration Behandlung der kleinen Wirbelgelenke durch Spritzen der Medikamente in deren direkte Umgebung; geschieht unter Verwendung der Computertomographie
Femur Oberschenkelknochen
Fibula Wadenbein
Filia Tochtergeschwulst (Mehrzahl: Filiae)
Fissura Spalte
Fraktur Knochenbruch
Frontalebene Ebene parallel zur Stirn durch den Körper
Genu Knie
Fremdwort Erläuterung
Hallux Großzehe
Helium Gas zur Kühlung der Supraleiter im Kernspintomographen
Histologie Feingewebliche Untersuchung unter dem Mikroskop durch den Pathologen (Beispiel: Tumorproben)
Humerus Oberarmknochen
HWK Abkürzung für Halswirbelkörper
HWS Abkürzung für Halswirbelsäule
Hydro-MRT/MRT-Sellink MRT-Untersuchung des Dünndarms
ICB Abkürzung für intrakranielle Blutung (Blutung im Kopf)
Indikation Eigentlich Anzeige; Feststellung, dass eine bestimmte diagnostische oder therapeutische Maßnahme bei der vorliegenden Erkrankung sinnvoll und angezeigt ist
Informationen Informationen und Termine in der Radiologie Herne unter Telefon 02323 / 1472-444
Intestinum Darm
Ischämie Mangelversorgung von Gewebe mit Sauerstoff (zum Beispiel bei Herzinfarkt oder Schlaganfall)
IV Abkürzung für intravenös (in eine Vene)
IVU Abkürzung für intravenöses Urogramm (Röntgenkontrastuntersuchung der Nieren und ableitenden Harnwege)
Fremdwort Erläuterung
Kernspintomographie Gleiche Bedeutung wie Magnetresonanztomographie, Abkürzung MRT; Schnittbildverfahren ohne Anwendung ionisierender (Röntgen-)Strahlung; erzeugt Bilder unter Einstrahlen von Hochfrequenzimpulsen in einem sehr starken Magnetfeld (meist 1,5-Tesla, entspricht der 60.000-fachen Stärke des Erdmagnetfeldes)
Klaustrophobie Raumangst
KM Abkürzung für Kontrastmittel
Komfort Persönliches Wohlfühlen rund um den Behandlungstermin; Feedback und Kritik sind in der Radiologie Herne immer willkommen
Kontraindikation Eigentlich Gegenanzeige; beschreibt ein unter bestimmten Umständen nicht sinnvolles oder gefährliches diagnostisches oder therapeutisches Verfahren
Kontrastmittel Substanz zur Darstellung und Unterscheidung (Kontrast) von Strukturen und Funktionen des Körpers bei bildgebenden Verfahren; bei Röntgen- und Computertomographieaufnahmen werden meist jodhaltige Kontrastmittel eingesetzt, bei der Magnetresonanztomographie (MRT) gadoliniumhaltige Kontrastmittel; auch Luft ist ein Kontrastmittel
Larynx Kehlkopf
Lateral Seitlich
Lungeninfiltrat Sichtbare Verdichtung des Lungengewebes, meist entzündlich; weist zum Beispiel auf eine Lungenentzündung hin
LWK Abkürzung für Lendenwirbelkörper
LWS Abkürzung für Lendenwirbelsäule
Fremdwort Erläuterung
Magnetresonanztomographie Abkürzung MRT o. Kernspintomographie
Mamma Weibliche Brust
Mamma-Karzinom Brustkrebs, oft abgekürzt als Mamma-Ca
Mammille Brustwarze
Mammobil Mobile Untersuchungsanlage für die Mammographie-Reihenuntersuchungen („Screening“)
Mammographie Röntgenaufnahme der weiblichen Brust
Mammographie-Screening Röntgen-Reihenuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs
Mandibula Unterkiefer
Manus Hand
Maxilla Oberkiefer
MDCT Abkürzung für MultiDetektorComputerTomographie (Mehrzeilen-CT)
MDP Abkürzung für Magendarmpassage
Meniskus Halbmondförmige Knorpelscheibe in Gelenken (Beispiel Knie)
Metastase Tochtergeschwulst
Morbus Krankheit
MDCT Abkürzung für MultiDetektorComputerTomographie (Mehrzeilen-CT)
MDCT Abkürzung für MultiDetektorComputerTomographie (Mehrzeilen-CT)
MDCT Abkürzung für MultiDetektorComputerTomographie (Mehrzeilen-CT)
Morbus Krankheit
MR-Angiographie Gefäßdarstellung mittels MRT
MR-Spektroskopie Spezialuntersuchung zur Analyse von Stoffgemischen mittels MRT-Technik
MRT Abkürzung für Magnetresonanztomographie
MTRA Abkürzung für medizinisch-technische Radiologieassistenten; dreijährige Ausbildung, Abschluss durch staatliche Prüfung; MTRA sind verantwortlich für die Vorbereitung des Patienten, die exakte Lagerung bei der Untersuchung, die Durchführung der Untersuchung (Röntgen, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Szintigraphie) und die Qualität der entstehenden Bilder
Nasus Nase
Nativradiologisch Radiologische Darstellung ohne Verwendung von Kontrastmitteln
Nebenwirkung Unerwünschte Wirkung zum Beispiel von Medikamenten, aber auch von Kontrastmitteln
Neuroradiologie Spezialgebiet der Radiologie zur Beurteilung des zentralen Nervensystems, vor allem unter Verwendung von MRT, CT, Angiographie und Sonographie; setzt Methoden der interventionellen Radiologie zur Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems und der zugehörigen Gefäße ein
Nicht-invasiv Ohne Verletzung des Körpers; operationsvermeidend
Nierenfunktions-Szintigraphie Nuklearmedizinisches Verfahren zur Erfassung und Beurteilung der Nierendurchblutung und der Nierenfunktion (seitengetrennt)
NNH Abkürzung für Nasennebenhöhlen
NPP Abkürzung für Nucleus pulposus prolaps (Bandscheibenvorfall)
Nuklearmedizin Fachgebiet zur diagnostischen und therapeutischen Anwendung radioaktiver Substanzen
Nuklide Meist instabile Atome, zerfallen unter Aussendung von verschiedenen Strahlungsarten; ausgesandte Strahlung wird zur Diagnostik oder Therapie in der Nuklearmedizin und Strahlentherapie verwendet
Oesophagus Speiseröhre
Onkologie Fachgebiet der inneren Medizin zur Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen
OP Abkürzung für Operation, Operationssaal
Orthovolt-Therapie Röntgenreizbestrahlung mit niedrig dosierter Röntgenbestrahlung zur Schmerztherapie; vollständige Wirkung setzt oft erst nach Wochen ein
OS Knochen
Osteoporose Knochenschwund, Abnahme der Knochenmasse, -struktur und -funktion
Fremdwort Erläuterung
PA Abkürzung für posterior-anterior (von hinten nach vorne)
Pädiatrie Kinderheilkunde
Pancreas Bauchspeicheldrüse
Patella Kniescheibe
Patientenzufriedenheit Ermittelt durch regelmäßige Befragungen; IFAK Institut August 2013: 92 % der Patienten geben der Radiologie Herne die Schulnote 1 oder 2
PAVK Abkürzung für periphere arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit)
Perfusions-Szintigraphie Nuklearmedizinisches Verfahren zur Sichtbarmachung der Organdurchblutung
Periradikuläre Therapie Abkürzung PRT; Rückenschmerztherapie unter Verwendung der Computertomographie (zur Kontrolle der Nadellage); Nervenwurzeln werden gezielt angesteuert und das Medikament direkt an die Nervenwurzeln gespritzt; schnelle und direkte Behandlung ohne viele Nebenwirkungen
PET Abkürzung für Positronen-Emissions-Tomographie
PET-CT Abkürzung für Positronen-Emissions-Tomographie und Computertomographie; PET-CT kombiniert zwei Geräte und überlagert die jeweiligen Bilderserien; funktionelle Veränderungen werden dabei mit anatomischen Strukturen in Beziehung gesetzt
Phlebographie Radiologisches Verfahren zur Darstellung und Beurteilung von Venen
Polytrauma Verletzungen, von denen eine oder die Kombination mehrerer lebensbedrohlich ist
Positronen-Emissions-Tomographie Abkürzung PET; macht Stoffwechselvorgänge sichtbar; ca. 100-fach höhere Empfindlichkeit gegenüber anderen szintigraphischen Verfahren
Posterior Hinten
Prävention Vorbeugung
Progredienz Fortschreiten, Verschlechterung einer Krankheit
PRT Abkürzung für periradikuläre Therapie
PTA Abkürzung für perkutane transluminale Angioplastie (Katheteruntersuchung mit Aufdehnung von peripheren Gefäßen, zum Beispiel des Beines)
PTCA Abkürzung für perkutane transluminale Coronarangioplastie (Herzkatheter mit Aufdehnung von Herzkranzgefäßen)
PTCD Abkürzung für perkutane transluminale Cholangiographie und -dilatation (Katheterverfahren zur Aufdehnung von Gallenwegen in der Leber)
Punktion Einstich einer Nadel zur Entnahme von Körperflüssigkeiten oder Gewebe
Quick Auch Quick-Wert genannt; Blutgerinnungsparameter, normal: 100 %
Radiatio Bestrahlung, Strahlentherapie meist von Tumoren
Radiopharmaka Radioaktive Medikamente zur Diagnostik oder Therapie
Radiosynoviorthese Spritzen von niedrigenergetischen Betastrahlen in ein erkranktes Gelenk; dient vor allem der Schmerztherapie
Radiotherapie Bestrahlung, Strahlentherapie
Radiowellen Elektromagnetische Wellen unterschiedlicher Energie (Wellenlänge); dazu gehören auch Mikrowellen, das sichtbare Licht, Infrarotlicht und Röntgenstrahlen
Reihenuntersuchungen Auch Screening genannt; Untersuchung größerer Bevölkerungsgruppen zur Früherkennung von Krankheiten; Beispiele: Tuberkulose, Mammographie-Screening, Koloskopien, Prostatauntersuchungen
RL Abkürzung für Rückenlage
Röntgenanlage Sammelbezeichnung für Röntgenstrahler, Röntgengenerator und Röntgenanwendungsgeräte (Bucky-Tisch, Rasterwandgerät, Durchleuchtungsgerät)
Röntgenbild Analoge oder digitale Abbildung; Röntgenstrahlen werden von verschiedenen Körpergeweben unterschiedlich stark absorbiert; Strahlen, die durch den Patienten gelangen, schwärzen den Röntgenfilm (wie Licht einen fotografischen Film)
Röntgenfilme Für Röntgenstrahlen und Fluoreszenzlicht empfindlicher Film; für Röntgenstrahlen empfindliche Verstärkerfolien produzieren fluoreszierendes Licht in der Röntgenkassette; dieses Licht schwärzt den Röntgenfilm ähnlich wie bei einem fotografischen Film
Röntgenkontrastdarstellung (Durchleuchtungs-) Röntgenuntersuchung vor allem des Magens und Darms mithilfe von Kontrastmitteln
Röntgenpass Dokument mit allen Röntgenuntersuchungen; vermeidet unnötige Mehrfachuntersuchungen
Röntgenreizbestrahlung Siehe Orthovolt-Therapie
Röntgenstrahler Einheit aus Röntgenröhre und Schutzgehäuse
Röntgenstrahlung Elektromagnetische Wellen eines bestimmten Energiespektrums; von Wilhelm Conrad Röntgen 1895 entdeckt und von ihm X-Strahlen genannt (engl.: X-ray)
Röntgen-Thorax Röntgenaufnahme des Brustkorbes
Röntgenverordnung Abkürzung RöV; „Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen“; regelt die Betriebsvoraussetzungen und Vorschriften für Röntgenanlagen, die Anwendung von Röntgenstrahlen am Menschen sowie die Schutzvorschriften für beruflich strahlenexponierte Personen
RÖV Abkürzung für Röntgenverordnung
RSL Abkürzung für Rechts-Schräg-Lage
RSO Abkürzung für Radiosynoviorthese
Ruptur Riss, Zerreißen
Fremdwort Erläuterung
Sonographie Ultraschalldiagnostik (am Herzen: Echokardiographie)
SPECT Abkürzung für Single-Photon-Emissions-Computer-Tomographie
Stent Innere Gefäßstütze vor allem von Verengungen in Blutgefäßen, wird mithilfe einer Katheteruntersuchung eingebracht
Sternum Brustbein
Strahlenbelastung s. Strahlenexposition
Strahlendosis s. Strahlenexposition
Strahlenexposition Ausgesetztsein des Menschen gegenüber natürlicher und künstlich erzeugter Strahlung; jeder Mensch ist einer natürlichen Hintergrundstrahlung ausgesetzt, bei höheren Dosen, zum Beispiel durch Röntgenuntersuchungen, steigt in Abhängigkeit von der Dosis das Risiko von Krebserkrankungen; die sogenannte rechtfertigende Indikation wägt Nutzen und Risiko einer Röntgenuntersuchungen ab
Strahlenhärte Gleiche Bedeutung wie Strahlenqualität
Strahlenqualität Charakterisierung ionisierender Strahlung hinsichtlich ihrer Durchdringungsfähigkeit und ihrer biologischen Wirksamkeit
Strahlenschäden Schäden am Körper wie Krebsentstehung und Absterben von Gewebe; durch ionisierende Strahlung hervorgerufen
Strahlenschutz Schutz vor den schädigenden Strahlenwirkungen durch Indikation, Abstand, Abschirmung u. a.
Strahlenschutzkleidung Blei- oder bariumhaltige Gummischürzen, -handschuhe, Bleiglasbrillen u. a.
Strahlenschutzverordnung Abkürzung StrlSchV; „Verordnung über den Schutz vor Schäden durch ionisierende Strahlen“; regelt alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz von Personen, Sachgütern und der Umwelt vor den Gefahren durch ionisierende Strahlung (Ausnahme: Röntgenstrahlung; hier gilt die Röntgenverordnung)
Strahlentherapie Auch Strahlenheilkunde oder Radiotherapie; Anwendung von ionisierender Strahlung zur Behandlung von Krankheiten, meist Tumoren
Syndrom Bezeichnung für das (typische) gleichzeitige Auftreten verschiedener Krankheitszeichen (Symptome)
Szintigraphie Nuklearmedizinisches Verfahren, macht unter Verwendung von Radiopharmaka/Tracern Stoffwechselvorgänge im Körper und ihre krankhaften Veränderungen sichtbar
Talus Sprungbein
Technetium In der nuklearmedizinischen Diagnostik am häufigsten verwendetes Radionuklid
Technetium-Uptake Prozentualer Anteil der in die Schilddrüse aufgenommenen Menge des Technetiums, gibt Auskunft über die Funktion des Schilddrüsenstoffwechsels und seine Störungen
Teleradiologie Elektronische Übertragung von radiologischen Bildern an einen Radiologen zur Befundung oder Zweitbeur- teilung
Termine Terminvereinbarung in der Radiologie Herne unter Telefon 02323 / 1472-444
Tesla SI-Einheit für die Stärke eines Magnetfeldes, u. a. vom Kernspintomographen; nach Nikola Tesla benannt
Thorax Brustkorb
Thrombose Verschluss eines Gefäßes durch ein dort entstandenes Blutgerinnsel
Tibia Schienbein
Tomographie Überbegriff für Schnittbilduntersuchungen wie Computertomographie und Magnetresonanztomographie
TRA Abkürzung für transversal
Tracer Radioaktiv markierte Substanz zur Sichtbarmachung von Stoffwechselvorgängen; wird in der Nuklearmedizin verwendet
Trachea Luftröhre
Transversalebene Ebene im rechten Winkel zur Körperlängsachse
Trauma Körperliche (oder seelische) Verletzung
Tumor Schwellung (wertneutraler Begriff); es gibt gutartige (benigne) und bösartige (maligne) Tumore
Tumormarker Substanzen, die von (meist bösartigen) Tumoren produziert werden und im Verlauf einer Therapie das Anspre- chen/Nichtansprechen anzeigen können
Fremdwort Erläuterung
Untersuchungsbilder Erhält der Patient auf einer CD direkt nach der Untersuchung
Urographie Darstellung der Nieren sowie der ableitenden Harnwege durch intravenös verabreichtes Kontrastmittel und anschließende sequenzielle Röntgenaufnahmen
Vertigo Schwindel
Virtuelle Koloskopie Untersuchung zur Früherkennung von Dickdarmkrebs mithilfe der Computertomographie
Zertifizierung Geprüfte Qualität; die Radiologie Herne ist zertifiziert nach ISO 9001:2008
Zyste Mit einer Membran umgebene Flüssigkeitsansammlung
Zytostatika Substanzen zur Krebsbehandlung