Abdomen

Reifes ovarielles Teratom

22 jährige Patientin mit Unterbauchschmerzen seit wenigen Tagen und V.a. eine inflammatorische Erkrankung pelvin. Sonografisch bestand eine große ätiologisch nicht sicher zuzuordnende Raumforderung cranial der Blase. Die kontrastmittel verstärkte CT des Beckens zeigt eine 10x10x13cm große Raumforderung mit dicker Wand mit teils lipomatösen teils nicht lipomatösem weichteiläquivalentem Inhalt, im Zentrum der Raumforderung besteht zu dem eine Ossifikation (Pfeile), die den Aspekt einer Kieferanlage mit reifen Zähnen besitzt. Der ct-morphologische Verdacht eines reifen Teratoms wurde nach Adnexektomie des betroffenen Ovars durch die pathologische Untersuchung bestätigt. Die klinische Symptomatik war durch eine Stieldrehung mit venöser Kongestion und Nekrose des betroffenen Adnexes bedingt.


Ein reifes Teratom ist ein Keimzelltumor der von pluripotenten Keimzellen ausgeht. Aus diesem Grunde beinhalten die Tumore auch Gewebekomponenten, die aus allen drei Keimblättern enstehen, ektodermale Elemente wie Haut und Hautanhangsgebilde insbesondere Talgdrüsen dominieren jedoch, daher das Synonym Dermoidzyste. Etwa 50% der reifen Teratome enthalten Ossifikationen oder Zahnanlagen. Reife ovarielle Teratome sind die häufigsten gutartigen Tumore von Frauen in der reproduktiven Phase mit einem Häufigkeitsgipfel in der 3. Lebensdekade. Maligne Entartungen in sarkomatöse oder karzinomatöse Neoplasien sind selten und kommen in bis zu 2% der Fälle vor.

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Fallsammlung

Brodie-Abszess
11 jährige Patientin mit unspezifischen Knieschmerzen seit w
Endoleak Typ 2 nach EVAR
Endoleak Typ 2 nach EVAR
70 jähriger Patient mit sono
Partialruptur
Partialruptur der Achillessehne
50 jähriger Patient m
Rechtsseitiger Aortenbogen
75 jährige Patientin zur Staging-Diagnostik bei Non-Hodgkin-

Gallensteinileus

78-jähriger Patient mit klinischem Verdacht auf einen Ileus und vorangegangenen Oberbauchschmerzen.


Die abdominale CT bestätigt den bereits klinisch geäusserten Verdacht auf einen Gallensteinileus. Es besteht ein mechanischer Dünndarmileus durch den obstruierenden grossen Gallenstein prävalvulär an der Bauhin`schen Klappe sowie eine Aerobilie. Die Aerobilie kann sowohl durch die bereits durchgeführten ERCP mit Stentanlage als auch durch die Gallensteinpermeation bedingt sein.


Unter einem Gallensteinileus versteht man einen mechanischen Ileus, der durch die Gallensteinobstruktion des Darmlumens bedingt ist. Prädilektionspunkte für Darmobstruktion sind physiologische Engstellen wie das Treitz`sche Band oder die ileocoecale Klappe aber auch durch peritoneale Briden präformierte Darmstenosen. Der Gallenstein kann entweder auf natürlichem Wege durch das biliäre Gangsystem in das Darmlumen gelangen oder durch fistulöse Permeation in benachbarte Hohlorgane, am häufigsten ist die cholezystoduodenale Permeation; seltener sind der cholezystokolische, cholezystogastrische, choledochoduodenale oder choledochokolische Weg. Klassisch ist die sogenannte Rigler-Trias, die aus einem Ileus, Aerobilie und ektopem Gallenstein in bildgebenden Verfahren besteht.

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Neurofibromatose Typ 2
Neurofibromatose Typ 2
25 Jahre alter Patient mit bek
Brodie-Abszess
11 jährige Patientin mit unspezifischen Knieschmerzen seit w
Korbhenkelriss
Korbhenkelriss des Innenmeniskus
40 jähriger Patient
Reifes ovarielles Teratom
22 jährige Patientin mit Unterbauchschmerzen seit wenigen Ta

Hernia ischiadica

Zufallsbefund einer bilateralen Hernia ischiadica im CT-Abdomen einer 70-jährigen Patientin.


Die Hernia ischiadica, im angloamerikanischen auch als sciatic hernia bezeichnet, ist eine seltene Form der Bauchwandhernie. Betroffen sind überwiegend Frauen jenseits der 5. Lebensdekade. Klinisch besteht bei symptomatischen Hernien häufig eine gluteale Schwellung und druckbedingte Neuropathie des Nervus ischiadicus sowie Symptome, die von den hernierten Organen herrühren. Neben den intestinalen Obstruktionen durch Dünn- und Dickdarmherniation können bei Herniation von Ureter und Blase auch Symptome Harnabflussstörung wie Hydronephrose oder Harnwegsinfektion bestehen.

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Fallsammlung

Neurofibromatose Typ 2
Neurofibromatose Typ 2
25 Jahre alter Patient mit bek
Rechtsseitiger Aortenbogen
75 jährige Patientin zur Staging-Diagnostik bei Non-Hodgkin-
Wernicke-Enzephalopathie
Wernicke-Enzephalopathie
55 jährige Patientin mit sei
Endoleak Typ 2 nach EVAR
Endoleak Typ 2 nach EVAR
70 jähriger Patient mit sono

Endoleak Typ 2 nach EVAR

Endoleak Typ 2 nach EVAR


70 jähriger Patient mit sonografischem Verdacht auf ein Endoleak 14 Monate nach endovaskulärer Therapie eines infrarenalen Bauchaortenaneurysmas.


Bestätigung der Verdachtsdiagnose durch Nachweis einer Reperfusion des periprothetischen Thrombus in der abdominalen CT-Angiographie, verursacht durch die retrograde Perfusion der 4.Lumbalarterie. Punktion des Endoleak unter computertomografischer Sicht und erfolgreiche perkutane Embolisation der Leckage und des unterhaltenden Gefässes mit Gewebekleber.

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Rechtsseitiger Aortenbogen
75 jährige Patientin zur Staging-Diagnostik bei Non-Hodgkin-
Partialruptur
Partialruptur der Achillessehne
50 jähriger Patient m
Intrakranielles Epidermoid
Intrakranielles Epidermoid
42 jähriger Patient mit kl
Akute zervikale spinale Ischämie
57 jähriger Patient mit akut eingesetzter linksseitiger Armp
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