Computertomograhie - CT

Im Vergleich zur normalen Röntgenuntersuchung kann das CT ein sehr viel detaillierteres Bild vor allem von Frakturen liefern. Die Möglichkeit einer 3-D-Rekonstruktion erlaubt eine verständlichere Darstellung und damit z.B. dem Chirurgen eine genaue OP-Planung. Auch Begleitverletzungen nach Luxation („Auskugelung“) im Schultergelenk sind gut darstellbar. Die knöcherne Beteiligung von Tumoren und Entzündungen ist mit der CT gut beurteilbar.
Fraktur
Luxation
OP-Planung
Tumor
Entzündung (z.B. Osteomyelitis)

Magnetresonanztomographie - MRT

Die Weichteilstrukturen, vor allem die Muskeln und Sehnen der Rotatorenmanschette, lassen sich exakt darstellen. Auch die Gelenklippe (Labrum) kann hier genau beurteilt werden. Bei speziellen Fragestellungen ergänzt eine Kontrastmittelgabe die Diagnostik – die sogenannte Indirekte Arthrographie. Hierbei wird das MR-Kontrastmittel nicht direkt in das Gelenk injiziert, sondern ganz normal in eine Vene.
Rotatorenmanschette
Labrum
indirekte Gelenkraumdarstellung mit MR-Kontrastmittel
Tumor
Entzündung